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Willkommen im historischen Archiv

der Loheland-Stiftung

Loheland feiert seine Gründung im Jahr 1919

Wenn Walter Gropius als Direktor der jungen staatlichen Hochschule Bauhaus in Weimar im Juni 1919 die „Umwandlung des ganzen Lebens und des ganzen inneren Menschen“ als historische Aufgabe beschreibt, nimmt er direkten Bezug auf die Visionen, die seit Beginn des Jahrhunderts zunehmend mehr Menschen bewegten.

 

Wenige Tage vor der zitierten Ansprache hatte in der hessischen Rhön eine kleine Gruppe junger Frauen um Hedwig von Rohden und Louise Langgaard ein unerschlossenes Wald- und Ackergelände gekauft. Mit der gleichen Zielsetzung, die Gropius nennt, wollten sie hier ihr seit 1912 bestehendes „Seminar für klassische Gymnastik“ nach mehreren Standortwechseln dauerhaft ansiedeln. Bald nach dem Neubeginn im Mai 1919 gaben sie ihrer Schule einen neuen Namen: Loheland Schule für Körperbildung, Landbau und Handwerk.

Dass Loheland im kommenden Jahr ebenso wie das Bauhaus das hundertjährige Jubiläum feiern wird, ist so geglückter Ausdruck einer ideengeschichtlichen Parallele. 

 

Ein umfangreiches Festprogramm ist in Vorbereitung. Erste Informationen finden Sie links (unter den Reitern TagungsreiheSiedlungsanlage und Ausstellungen). Sie werden fortlaufend ergänzt und aktualisiert. Links finden Sie darüber hinaus auch Hinweise zu Recherchemöglichkeiten in unserer Sammlung.

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In das Jahr 1919 fällt auch die Gründung der ersten Waldorfschule. Von Rudolf Steiner und Emil Molt in der Stuttgarter Waldorf-Astoria-Zigarettenfabrik für die Mitarbeiterkinder eingerichtet, legte sie den Grundstein für Lehrplan und Lehrmethoden der weltweiten Waldorfschulbewegung. Dieses Ereignis bildet 2019 einen ergänzenden Anlass zum Feiern: Die heutige allgemeinbildende Schule in Loheland wurde Mitte der 1970er Jahre in den Kreis der Waldorfschulen aufgenommen.