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SUMMARY:Konzert "Zwischenräume"
DESCRIPTION:VVK: 18 € / 12 € erm. (Schüler:innen bis 18 J.)\nVVK im C
 afé+Laden oder online bei eventfrog.de\nAK: 22 €\n \nIm Konzertformat Z
 wischenräume präsentieren die Musiker*innen klassische Kammermusik und S
 olowerke aus der Zeit der Gründung der Siedlung Loheland. Ergänzt wird d
 as Programm durch eine improvisatorische Klanginstallation im kulturhistor
 ischen Bau der Waggonia in Loheland bei Fulda.\nDie erste Hälfte des Konz
 erts ist den Komponistinnen Rebecca Clarke und Marina Dranishnikova gewidm
 et\, die sich in der stark männlich dominierten Musikszene ihrer Zeit beh
 aupteten. Rebecca Clarke reichte ihre Sonate für Bratsche und Klavier im 
 Jahr 1919 anonym bei einem Kompositionswettbewerb ein – und gewann den z
 weiten Preis. Dass eine Frau hinter diesem Werk steckte\, sorgte für groß
 e Verwunderung in einer Zeit\, in der weibliche Komponistinnen mit starken
  Vorurteilen zu kämpfen hatten. Marina Dranishnikovas spätromantisches P
 oem für Oboe und Klavier ist eines der wenigen überlieferten Werke der K
 omponistin. Das anspruchsvolle Stück aus dem Jahr 1953 orientiert sich kl
 anglich an Kompositionen von Tschaikowsky oder Prokofjew. Das Programm wir
 d durch ein Werk des Fuldaer Komponisten und Dirigenten Damian Ibn Salem e
 rgänzt. Seine Komposition für Bratsche und Elektronik erforscht mit spek
 traler Klangbearbeitung die erweiterten Spieltechniken der Bratsche und er
 öffnet dabei neue klangliche Möglichkeiten.\n \nDie zweite Hälfte des K
 onzerts findet im denkmalgeschützten Gebäude Waggonia statt\, das sich e
 twa 200 Meter entfernt befindet. Die zu Beginn des 20. Jahrhunderts ausgeb
 auten Eisenbahnwaggons prägen die Architektur mit drei langen\, verschach
 telten Gängen\, die durch Wände und Durchgänge miteinander verbunden si
 nd. Die Musikerinnen verteilen sich auf die Enden der drei Gänge und spie
 len simultan – das Publikum muss entscheiden\, ob es eines der Konzerte 
 an einem festen Ort verfolgt oder zwischen den Räumen wechselt. Nur im Ve
 rbindungsgang lassen sich dank elektronischer Verstärkung alle Musikerinn
 en gleichzeitig hören.\n \nDas Konzert findet im Rahmen des Hessischen Ku
 ltursommers statt.\n \nDamian Ibn Salem (Klavier\, Live-Elektronik)\n \nDa
 mian Ibn Salem ist als Dirigent\, Musiker\, Komponist und Projektmanager i
 m\nmusikalischen Bereich aktiv. Schwerpunkte seiner Arbeit sind das aktuel
 le\nMusiktheater und elektroakustische Mixed Media Kompositionen. Er leite
 te\nOpernvorstellungen am Theater Lüneburg\, der Oper Leipzig und an der
 \nHochschule für Musik und Theater Leipzig. Darunter aktuelle Opern von 
 Peter\nMaxwell Davies\, Udo Zimmermann\, Dominick Argento und Manuel\nDurã
 o\, sowie bekannteres Opern-repertoire. Als Stipendiat der Akademie\nMusik
 theater Heute der Deutschen Bank Stiftung arbeitete er an einem\nOpernproj
 ekt mit dem Ensemble Modern. Engagements als Korrepetitor führten\nihn a
 n die Oper Leipzig\, das Theater Chemnitz und das Theater Nordhausen. Er\n
 studierte Klavier in Nürnberg (Bachelor) und Dirigieren bei Prof. Matthi
 as Foremny\nund schloss das Studium mit einem Bachelor und einem Master of
  Music ab.\n \nNeasa Ní Bhriain\, Viola\n \nDie irische Bratschistin wohn
 t seit 2008 in Deutschland. Sie hat in Rostock\, Leipzig\nund Weimar studi
 ert und 2023 ihr Konzertexamen mit einstimmiger Auszeichnung\nabgeschlosse
 n. 2018-2023 war sie Solo Bratschistin der Staatskapelle Weimar und\n2018-
 2024 Lehrbeauftragte am Musikgymnasium Belvedere. Seit 2022 an der HMT\nLe
 ipzig mit einer Viola Klasse und seit Herbst 2024 Professorin für Viola 
 an der HfM\nDresden. Sie ist Leidenschaftliche Interpretin Neuer Musik und
  seit 2015\nGründungsmitglied von ensemble reflektor – dem preisgekrö
 nten norddeutschen\nKammerorchester\, das für Musikkultur ohne Grenzen s
 teht. Sie spielt auch\nregelmäßig beim Mahler Chamber Orchester und bei 
 Ensemble Resonanz zu Gast.\nSie improvisiert und erkundigt sich weiter in 
 der Welt der Elektronischen Musik und\nist starke Vertreterin der freien S
 zene in Leipzig. Sie ist seit 2024 Mitglied des\nThüringer Kuratoriums u
 nd im Vorstand des FOKUS Forum für künstlerische\nUmsetzung e.V.\n \nP
 atrícia Pinheiro\, Oboe\n \nInspiriert von der Erzählkunst ihres Großva
 ters\, der die portugiesische Tradition mündlich überlieferter Lieder pf
 legte\, entwickelte Patrícia Pinheiro eine Leidenschaft dafür\, ihre eig
 enen Geschichten zu erzählen – sowohl mit als auch ohne Oboe. Nach ihre
 m Bachelorabschluss in Portugal zog Patrícia Pinheiro im Alter von 21 Jah
 ren nach Deutschland\, wo sie ihren Master-Abschluss an der HfMDK in Frank
 furt erwarb. Seitdem hat sie an zahlreichen Projekten teilgenommen und mit
  Orchestern wie der Klassischen Philharmonie Bonn\, der Philharmonie Leipz
 ig\, dem Anhaltischen Theater Dessau\, dem Mendelssohn Kammerorchester Lei
 pzig\, dem Harzer Theater\, dem Ensemble Ulysses\, dem Ensemble Reflektor 
 und weiteren Formationen zusammengearbeitet. Sie trat bei Festivals wie de
 m Festival Manifeste in Paris\, dem Kunstfest Weimar\, dem Into the Open\,
  der Altonale\, dem Festival Impuls Graz und dem Warschauer Herbst auf. Pa
 trícia Pinheiro war auch an interdisziplinären Projekten beteiligt\,\nda
 runter eine Inszenierung von ›Falstaff‹am Staatstheater Gießen und zu
 letzt ›Solastalgia‹am Schauspiel Frankfurt\, ein Projekt\, das ihr Int
 eresse an Improvisation und Elektronik weckte. Ihre Leidenschaft für Impr
 ovisation hat sich über die Oboe hinaus entwickelt\, und im letzten Jahr 
 arbeitete sie bei der Ausstellung ›Extended Playground‹von Tarek Atoui
  im GFZK Leipzig mit und trat dort auf. Seit 2022 ist Patrícia Pinheiro A
 kedemistin an der Bühnenakademie TONALI. Zurzeit nutzt sie ein Stipendium
  von TONALI\, um ein künstlerisches Interventionsprojekt namens ›À Mes
 a‹ in Portugal zu realisieren. Seit Oktober 2024 ist sie Mitglied der In
 ternational\n \n
X-ALT-DESC;FMTTYPE=text/html:VVK: 18 € / 12 € erm. (Schüler:innen bis
  18 J.)\nVVK im Café+Laden oder online bei eventfrog.de\nAK: 22 €\n \nI
 m Konzertformat Zwischenräume präsentieren die Musiker*innen klassische 
 Kammermusik und Solowerke aus der Zeit der Gründung der Siedlung Loheland
 . Ergänzt wird das Programm durch eine improvisatorische Klanginstallatio
 n im kulturhistorischen Bau der Waggonia in Loheland bei Fulda.\nDie erste
  Hälfte des Konzerts ist den Komponistinnen Rebecca Clarke und Marina Dra
 nishnikova gewidmet\, die sich in der stark männlich dominierten Musiksze
 ne ihrer Zeit behaupteten. Rebecca Clarke reichte ihre Sonate für Bratsch
 e und Klavier im Jahr 1919 anonym bei einem Kompositionswettbewerb ein –
  und gewann den zweiten Preis. Dass eine Frau hinter diesem Werk steckte\,
  sorgte für große Verwunderung in einer Zeit\, in der weibliche Komponis
 tinnen mit starken Vorurteilen zu kämpfen hatten. Marina Dranishnikovas s
 pätromantisches Poem für Oboe und Klavier ist eines der wenigen überlie
 ferten Werke der Komponistin. Das anspruchsvolle Stück aus dem Jahr 1953 
 orientiert sich klanglich an Kompositionen von Tschaikowsky oder Prokofjew
 . Das Programm wird durch ein Werk des Fuldaer Komponisten und Dirigenten 
 Damian Ibn Salem ergänzt. Seine Komposition für Bratsche und Elektronik 
 erforscht mit spektraler Klangbearbeitung die erweiterten Spieltechniken d
 er Bratsche und eröffnet dabei neue klangliche Möglichkeiten.\n \nDie zw
 eite Hälfte des Konzerts findet im denkmalgeschützten Gebäude Waggonia 
 statt\, das sich etwa 200 Meter entfernt befindet. Die zu Beginn des 20. J
 ahrhunderts ausgebauten Eisenbahnwaggons prägen die Architektur mit drei 
 langen\, verschachtelten Gängen\, die durch Wände und Durchgänge mitein
 ander verbunden sind. Die Musikerinnen verteilen sich auf die Enden der dr
 ei Gänge und spielen simultan – das Publikum muss entscheiden\, ob es e
 ines der Konzerte an einem festen Ort verfolgt oder zwischen den Räumen w
 echselt. Nur im Verbindungsgang lassen sich dank elektronischer Verstärku
 ng alle Musikerinnen gleichzeitig hören.\n \nDas Konzert findet im Rahmen
  des Hessischen Kultursommers statt.\n \nDamian Ibn Salem (Klavier\, Live-
 Elektronik)\n \nDamian Ibn Salem ist als Dirigent\, Musiker\, Komponist un
 d Projektmanager im\nmusikalischen Bereich aktiv. Schwerpunkte seiner Arbe
 it sind das aktuelle\nMusiktheater und elektroakustische Mixed Media Kompo
 sitionen. Er leitete\nOpernvorstellungen am Theater Lüneburg\, der Oper 
 Leipzig und an der\nHochschule für Musik und Theater Leipzig. Darunter a
 ktuelle Opern von Peter\nMaxwell Davies\, Udo Zimmermann\, Dominick Argent
 o und Manuel\nDurão\, sowie bekannteres Opern-repertoire. Als Stipendiat 
 der Akademie\nMusiktheater Heute der Deutschen Bank Stiftung arbeitete er 
 an einem\nOpernprojekt mit dem Ensemble Modern. Engagements als Korrepetit
 or führten\nihn an die Oper Leipzig\, das Theater Chemnitz und das Theat
 er Nordhausen. Er\nstudierte Klavier in Nürnberg (Bachelor) und Dirigier
 en bei Prof. Matthias Foremny\nund schloss das Studium mit einem Bachelor 
 und einem Master of Music ab.\n \nNeasa Ní Bhriain\, Viola\n \nDie irisch
 e Bratschistin wohnt seit 2008 in Deutschland. Sie hat in Rostock\, Leipzi
 g\nund Weimar studiert und 2023 ihr Konzertexamen mit einstimmiger Auszeic
 hnung\nabgeschlossen. 2018-2023 war sie Solo Bratschistin der Staatskapell
 e Weimar und\n2018-2024 Lehrbeauftragte am Musikgymnasium Belvedere. Seit 
 2022 an der HMT\nLeipzig mit einer Viola Klasse und seit Herbst 2024 Profe
 ssorin für Viola an der HfM\nDresden. Sie ist Leidenschaftliche Interpre
 tin Neuer Musik und seit 2015\nGründungsmitglied von ensemble reflektor 
 – dem preisgekrönten norddeutschen\nKammerorchester\, das für Musikku
 ltur ohne Grenzen steht. Sie spielt auch\nregelmäßig beim Mahler Chamber
  Orchester und bei Ensemble Resonanz zu Gast.\nSie improvisiert und erkund
 igt sich weiter in der Welt der Elektronischen Musik und\nist starke Vertr
 eterin der freien Szene in Leipzig. Sie ist seit 2024 Mitglied des\nThür
 inger Kuratoriums und im Vorstand des FOKUS Forum für künstlerische\nU
 msetzung e.V.\n \nPatrícia Pinheiro\, Oboe\n \nInspiriert von der Erzähl
 kunst ihres Großvaters\, der die portugiesische Tradition mündlich über
 lieferter Lieder pflegte\, entwickelte Patrícia Pinheiro eine Leidenschaf
 t dafür\, ihre eigenen Geschichten zu erzählen – sowohl mit als auch o
 hne Oboe. Nach ihrem Bachelorabschluss in Portugal zog Patrícia Pinheiro 
 im Alter von 21 Jahren nach Deutschland\, wo sie ihren Master-Abschluss an
  der HfMDK in Frankfurt erwarb. Seitdem hat sie an zahlreichen Projekten t
 eilgenommen und mit Orchestern wie der Klassischen Philharmonie Bonn\, der
  Philharmonie Leipzig\, dem Anhaltischen Theater Dessau\, dem Mendelssohn 
 Kammerorchester Leipzig\, dem Harzer Theater\, dem Ensemble Ulysses\, dem 
 Ensemble Reflektor und weiteren Formationen zusammengearbeitet. Sie trat b
 ei Festivals wie dem Festival Manifeste in Paris\, dem Kunstfest Weimar\, 
 dem Into the Open\, der Altonale\, dem Festival Impuls Graz und dem Warsch
 auer Herbst auf. Patrícia Pinheiro war auch an interdisziplinären Projek
 ten beteiligt\,\ndarunter eine Inszenierung von ›Falstaff‹am Staatsthe
 ater Gießen und zuletzt ›Solastalgia‹am Schauspiel Frankfurt\, ein Pr
 ojekt\, das ihr Interesse an Improvisation und Elektronik weckte. Ihre Lei
 denschaft für Improvisation hat sich über die Oboe hinaus entwickelt\, u
 nd im letzten Jahr arbeitete sie bei der Ausstellung ›Extended Playgroun
 d‹von Tarek Atoui im GFZK Leipzig mit und trat dort auf. Seit 2022 ist P
 atrícia Pinheiro Akedemistin an der Bühnenakademie TONALI. Zurzeit nutzt
  sie ein Stipendium von TONALI\, um ein künstlerisches Interventionsproje
 kt namens ›À Mesa‹ in Portugal zu realisieren. Seit Oktober 2024 ist 
 sie Mitglied der International\n \n
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