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Loheland - gelebte Visionen für eine neue Welt

Vonderau Museum Fulda

27.9.2019-5.1.2020

Hedwig von Rohden und Louise Langgaard setzten mit ihrer stets durch Frauen geführten privaten Bildungseinrichtung wie das Bauhaus und andere zeitgenössische reformierte Schulen und Kunstschulen auf die Einheit der künstlerischen Disziplinen und die Ausbildung aller Talente der Studierenden. Dazu wurden zahlreiche Werkstätten aufgebaut, die mit ihren herausragenden Gestaltungsergebnissen auch zum materiellen Erhalt der Siedlung beitrugen.

 

Die Ausstellung, die das Vonderau Museum in Kooperation mit dem Archiv der Loheland-Stiftung zeigte, präsentierte Objekte und Dokumente aus dem Zeitraum 1919-34 teilweise erstmals öffentlich und gliederte sich in fünf Themenkreise:


1. Loheland im Netzwerk der europäischen Avantgarde – eine Chronologie
2. Das Herz Lohelands: Körperbildung, Gymnastik, Tanz, Theater, Musik
3. Die Loheland-Werkstätten: Kunsthandwerkliche Produktion auf der Grundlage gymnastischer Schulung
4. Bildkünstlerisches Schaffen als Ausgangspunkt für kreatives Leben und Arbeiten
5. Die Siedlung Loheland: architektonische Positionen und Ort des biologisch-dynamischen Landbaus

Sie wurden in vier Sälen unter der Kuratie von Michael Siebenbrodt präsentiert (Erdgeschoss, 1. Stock, 2. Stock, Lapidarium). Das Katalogbuch ist im Vonderau Museum, im Loheland-Laden und im Buchhandel erhältlich.

An der Museumskasse und im Laden in Loheland ist auch die CD zur Musik von Loheland-Komponistinnen zu erwerben: Eingespielt vom Duo con:trust, bringt sie u.a. erstmalig seit fast 100 Jahren Kompositionen zu den expressionistischen Tänzen zu Gehör.

 

Impressionen der Ausstellungseröffnung finden Sie hier,  Die Ausstellung klang am 5. Januar 2020 mit der Finissage aus.