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Die allgemeine Reihe

Loheland-Stiftung (Hrsg.)

Drei Frauen – drei Geschichten

Perspektiven auf die frühe Siedlungsgemeinschaft Loheland

Herta Dettmar-Kohl, Imme Heiner und Elisabeth Hertling erzählen

ISBN  978-3-943873-00-9 (Broschur) (15 € zzgl. 3 € Versand innerhalb Deutschlands, Versand ins europäische Ausland 7 € reine Portokosten)

Ausgangspunkt der Geschichte Lohelands und der Loheland-Gymnastik bildet die Begegnung von Hedwig von Rohden und Louise Langgaard am Ende des Jahres 1912 in Kassel. Mit einer kleinen Handvoll junger Frauen und unternehmerischem Mut machten sich die beiden auf den Weg, Aspekte des gesellschaftlichen Wandels am Beginn des 20. Jahrhunderts ganz konkret zu gestalten.

 

Pionierinnen waren sie auf verschiedenen Gebieten: zunächst ganz lebenspraktisch im Aufbau ihrer Schulsiedlung auf der „öden Wüschtenei“ des Herzbergs im Landkreis Fulda, wie die Bauern das Land bezeichneten, das sie nach sieben Jahren mit wechselnden Standorten ihres Seminars für Klassische Gymnastik in 1919 gekauft hatten. Darüber hinaus veränderten sie gesellschaftliche Bezüge, indem sie einen Raum schufen, in  dem Frauen gemeinsam lernen, leben, arbeiten und alternative Lebensentwürfe erproben konnten. Und schließlich leisteten sie mit ihrem spezifischen Körperbildungskonzept, in das Kunst, Handwerk und Landbau als Erfahrungsfelder integriert waren, einen maßgeblichen Beitrag zur Differenzierung der beruflichen Bildung in Deutschland. Als Pädagoginnen und Forscherinnen, als Künstlerinnen und Kunsthandwerkerinnen machten sich die „Loheländerinnen“ einen Namen.

 

Was diese Frauen bewegte und was sie im Einzelnen erlebten, erzählen hier drei von ihnen aus ihrem jeweils eigenen Blickwinkel. In ihren Schilderungen wird Loheland als zeitgeschichtlicher Ort und exemplarisches Frauenprojekt der Moderne auf eine besondere, persönliche und mitunter sehr anrührende Weise erleb- und begreifbar.

 

Die Berichte und Erinnerungen von Imme Heiner und Elisabeth Hertling sind Neuauflagen inzwischen vergriffener Bände, während die Briefe von Herta Dettmar-Kohl erstmals veröffentlicht werden. Bei der Herausgabe wurden die drei Beiträge mit Anmerkungen ergänzt und einem Register hinterlegt.

Elisabeth Mollenhauer-Klüber, Anja Christinck (Hrsg.) (2009)

Bildungswerkstatt - Bewegung und Lernen

Tagungsdokumentation 18.-20.09.2009

Schriftenreihe der Loheland-Stiftung Band 3 (107 Seiten)

 

(Als Broschur 8,50 € zzgl. 3 € Versand)

 

Physische Beweglichkeit und Gesundheit auf der einen Seite und Lernfähigkeit und Lernbereitschaft auf der anderen Seite sind zwei zentrale moderne Entwicklungsfelder. Diese verknüpfte die Bildungswerkstatt "Bewegung und Lernen" der Loheland-Stiftung im September 2009: Sie untersuchte den Zusammenhang von innerer und äußerer Bewegung im Hinblick auf eine nachhaltige Lernfähigkeit. Dazu eröffnete die Tagung erziehungswissenschaftliche, künstlerische und verschiedene bewegungspädagogische Zugänge.

 

Einmal mehr zeichnete sich ab, dass die Schulung der körperlichen Bewegung weitreichende Wirkungen auf die Entwicklung von Kernkompetenzen im Sinne eines modernen ganzheitlichen Bildungsverständnisses hat – sowohl für Kinder als auch Erwachsene. Die hier dokumentierten Schulungsansätze und Herangehensweisen können sowohl (sozial-) pädagogische Konzepte als auch solche der Erwachsenenbildung und der Organisationsentwicklung praxisnah ergänzen und vertiefen. Sie laden darüber hinaus zur weiteren interdisziplinären Forschung ein.

 

Die Bildungswerkstatt griff das Kernanliegen Lohelands anlässlich seines 90jährigen Jubiläums auf. Die Hintergründe der Tagung an diesem traditionsreichen "Bewegungsort" werden in einem Rahmentext zur Gründungsgeschichte und zum Bildungsanliegen dargestellt, aktuelle Bezüge der Loheland-Gymnastik als Körper- und Erwachsenenbildungskonzept erörtert.

 

 

 

Als Referenten und Workshop-Leiter wirkten an der Bildungswerkstatt mit:

Eva Blaszczak, Susanne Clemens, Christoph Graf, Karin Kubecka, Thomas Pedroli, Matthias Schenk, Petra-Sophie Schlegel, Roswitha Willmann und Prof. Dr. Renate Zimmer

Volker Kimpel (2009) 

Nachhaltige Freiraumentwicklung für die Rudolf-Steiner-Schule Loheland als Beitrag zur Bildung für nachhaltige Entwicklung

Schriftenreihe der Loheland-Stiftung Band 2 (100 Seiten).

 

Die Auflage ist leider vergriffen.

 

Wie könnte sich Loheland unter den Kriterien der UN-Dekade Bildung für nachhaltige Entwicklung weitentwickeln? Zu einem interdisziplären Gespräch über diese Fragestellung lädt Sie Volker Kimpel aus der Sicht des Landschaftsarchitekten ein.

Aus den Indikatoren nachhaltiger Entwicklung, dem Konzept der Waldorfpädagogik sowie den in der Geschichte Lohelands angelegten Qualitäten hat er ein Freiraumkonzept entwickelt, das Altes und Neues integriert.

 

 

 

Über ein ‚örtliches’ Leitbildgespräch hinaus kann die Publikation auch anderen Bildungseinrichtungen wie Schulen im befreundeten UNESCO-Netzwerk zur Grundlagenarbeit dienen: Dem Begriff der ‚Nachhaltigkeit’ werden erweiternde Dimensionen zur Wirkung der Landschaftspflege auf die Qualität von Bildungsprozessen hinzugefügt.

 

 

Anja Christinck, Thomas van Elsen (Hrsg.) (2009) 

Bildungswerkstatt Pädagogik und Landwirtschaft.

Tagungsdokumentation 25. – 26.10. 2008.

Schriftenreihe der Loheland-Stiftung Band 1 (72 Seiten).

 

Die Auflage ist bis auf wenige Exemplare leider vergriffen.

Anlässlich des 80jährigen Jubiläums im biologisch-dynamischen Land- und Gartenbau in Loheland  thematisierte die Bildungswerkstatt Pädagogik und Landwirtschaft in Loheland (25.-26. Oktober 2008) in Workshops  die Chancen einer neuartigen Verbindung von Pädagogik und Landwirtschaft. Den Hintergrund dafür bildete einerseits die ursprüngliche Bildungsidee und Tradition Lohelands, die anknüpft an die zu Beginn des vergangenen Jahrhunderts entstandenen reformpädagogischen Ideen sowie an die Waldorfpädagogik und Anthroposophie; andererseits verbanden sich die Themen der Bildungswerkstatt mit aktuellen Debatten wie den Zielen der UN-Dekade »Bildung für nachhaltige Entwicklung« und europäischen Bestrebungen zur Entwicklung einer Sozialen Landwirtschaft, die vielfältige Angebote auch in pädagogischen und therapeutischen Aufgabenfeldern ermöglicht. In Arbeitsgruppen wurden beispielhaft Orte und die dort entwickelten Herangehensweisen dargestellt, sowie die für verschiedene Altersgruppen - vom Kleinkind- über das Schul- und Jugendalter - jeweils spezifischen Fragestellungen und Chancen herausgearbeitet.

 

 

 

Als Referenten in der Bildungswerkstatt wirkten mit:

Wolfgang Ellenberger, Thomas van Elsen, Martin von Mackensen, Suzanne Petermeyer, Michaela Schenke, Markus von Schwanenflügel, Bernhard Stichlmair und Klaus von Wangenheim.

Hans Otto Fentrop, Elisabeth Mollenhauer-Klüber, Swantje Dankert (Hrsg.) (2006)

Loheland — Der Ort und die Kunst

Kunstaktionstage 2004

Eine Dokumentation

 

2., leicht veränderte Auflage 2006 (103 Seiten). Broschur.

Selbst wenn Sie zu denjenigen gehören, die sich zu den Kennern Lohelands zählen, werden Sie in den in den Fotografien sowie den Texten der Schülerinnen und Schüler der Klasse 9-12, die im Sommer 2004 entstanden, manche neuen Perspektiven und Blickwinkel auf Loheland entdecken können!

 

 

 

Denn das war die Aufgabe der Kunstaktionstage, die parallel zur Ausstellung „Lichtbildwerkstatt Loheland“ im Vonderau Museum in Fulda Anlass bot, die gewohnte Umgebung mit künstlerischen Mitteln neu zu entdecken. Sie werden hier u.a. auch Fotografien finden, die die Schulgebäude mithilfe der Camera Obscura wie fremde Objekte aussehen lassen….

 

 

 

Die Kunstaktionstage waren gut vorbereitet unter ein gemeinsames Thema gestellt. Der Verlauf und die Arbeitsergebnisse wurden gemeinsam ausgewertet, um zur konzeptionellen Weiterentwicklung der Oberstufe beizutragen. Insofern kann die Dokumentation als eine Art Portfolio des Projektes betrachtet werden.