Die Waldorfpädagogik

Nachahmend und mit allen Sinnen lernen

  • Ein Kind malt am Tisch mit Wachsmalfarben
  • Kinderhände filzen rote kleine Ostereier
  • Der untere Teil eines Schaukepferdes aus Holz
  • Kind schaukelt, Sandkasten im Hintergrund

Die Waldorfpädagogik begleitet und unterstützt die wachsenden Kräfte und Fähigkeiten der Kinder. Die Lebenswelt des Kindes gestalten wir so, dass es sich gesund entwickeln kann und in seinem Forscherdrang und Spieltrieb unterstützt wird. Nachahmend lernt das Kind, die Welt in ihren Zusammenhängen zu begreifen. In geschütztem Raum erlebt es ein reiches Erfahrungsfeld, in dem es alle Sinne und seine Beziehungsfähigkeiten üben und erlernen kann.

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In der aktiven Auseinandersetzung mit seiner Umwelt bildet das Kind Vertrauen in eigene wachsende Kräfte und Fähigkeiten. Nicht das Herausfordern intellektueller und reflexiver Möglichkeiten steht im Vordergrund, sondern das Eintauchen in vielfältig differenzierte Tätigkeiten und sinnlich-konkrete Wahrnehmungen. Frühkindliches Lernen setzt eine intakte Sinneswahrnehmung voraus. Da Kinder heute einer ständigen Reizüberflutung ausgesetzt sind, legen wir Wert darauf, die Sinne zu pflegen und Überreizungen zu vermeiden. Unser Kindergartenalltag folgt einem rhythmischen Tages-, Wochen- und Jahresablauf.

In diesen Ablauf sind ausgiebige Erfahrungen mit der Natur und unserer Umgebung integriert. Wir färben zum Beispiel mit unseren Kindergartenkindern Schafwolle der eigenen Schafe, kardieren die Wolle, spinnen und weben sie. Im Herbst findet die Kartoffelernte auf dem Lohelandacker statt, bei dem alle kräftig anpacken. Wir unternehmen Spaziergänge durch das bewaldete Gelände Lohelands und besuchen die Tiere auf dem Bauernhof, die Gärtnerei und die Schreinerei. Einmal in der Woche backen wir mit den Kindern die Brötchen für das gemeinsame Frühstück.