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Landschaftskultur und Kulturlandschaft – Beiträge zur ästhetischen Bildung

22.-23.09.2017

 

Seit 100 Jahren ist unserer lebensfeindlicher Umgang mit der Natur in der Kritik. Dennoch haben Zerstörung und Ausbeutung der Erde seither exponentiell zugenommen. Die Tagung stellte interdisziplinär breit gefächerte Vorschläge zur Diskussion, »was wir ändern müssen, wenn wir bleiben wollen« (Club of Rome). Spaziergangswissenschaft, ästhetische Ökologie, Humanisierung der Natur, biodynamische Bodenkultur und Urban Gardening waren dabei wichtige Stichwörter. Mehrere Beiträge schlugen einen aufschlussreichen Bogen zur Lebens- und Bildungspraxis der Frauensiedlung Loheland in der Rhön.

 

Das Faltblatt mit dem Tagungsprogramm steht online zur Verfügung, ebenso ein Tagungsbericht der Historikerin Ines Peper. 

Die Publikation zur Tagung wurde am 19.5.2018 einer Expertenrunde in Loheland noch druckfrisch vorgestellt und ist ab sofort im Buchhandel erhältlich:

Landschaftskultur und Kulturlandschaft - Beiträge zur ästhetischen Bildung, für die Loheland-Stiftung hg. von Kai Buchholz und Elisabeth Mollenhauer-Klüber, Bielefeld 2018.
ISBN 978-3-8498-1287-4, 224 S. € 19,80 

 

Wir danken der Gemeinde Künzell für die freundliche Unterstützung.

 

 

Der maybrief47 der Frankfurter Ernst-May-Gesellschaft, der kurz nach Tagungsbeginn erschien, widmet sich dem Thema Gärten – u.a. zum Freiraum Loheland (S. 33-35) in Verbindung zum pädagogisch-ästhetischen Konzept.

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Anlässlich des 2017er-Jubiläums "90 Jahre biodynamische Kultur in Loheland" versorgte unsere Küche die Tagungsgäste nach eigens entwickelten Rezepten aus Demeter-Erzeugnissen. Hierzu passte das "Loheland-Brot", das nach einer von den Loheländerinnen 1928 veröffentlichten Anleitung im Haus gebacken wurde und seither im Laden verkauft wird.