Unser besonderes pädagogisches Profil und die moderne Lernforschung
Die Loheland-Stiftung ist ein gemeinnütziger Bildungsträger mit einem "besonderen pädagogischen Profil".
Die Stiftungs-Verfassung umschreibt dieses Profil mit vier "Eckpfosten":
- »Bewegung als ein Element des Lebens« (Louise Langgaard). Es fand seine Ausprägung in der Loheland-Gymnastik und war der Ursprungsimpuls zur Gründung der Arbeits- und Lebensgemeinschaft in Loheland vor nunmehr 90 Jahren. Bewegung bestimmt nach wie vor die besondere Qualität unseres Arbeitens.
- Anthroposophie: Das Entwicklungsverständnis, wie es Dr. Rudolf Steiner, der Begründer der Anthroposophie, formulierte, bildet die Basis unserer Philosophie und integriert die drei vorangestellten 'Eckpfosten' des Bildungverständnisses Lohelands in der Waldorfpädagogik: Der Lehrplan der Waldorfschulen greift diese Elemente in besonderer Weise auf. So wird die kognitive Entwicklung durch ein ganzheitliches Bildungsverständnis gefördert.
Dieses Grundverständnis prägt Lohelands Pädagogik seit nunmehr 90 Jahren. Seine Aktualität wird in der modernen Lernforschung eindrucksvoll belegt:
- Lernen durch konkrete Erfahrung,
- die Berücksichtung individueller Lerngeschwindigkeiten und -potentiale ohne zu frühe Differenzierung,
- die integrierte Ausbildung der kognitiven, emotionalen und physischen Intelligenz und
- die Förderung selbstgesteuerten Lernens
sind zentrale Forderungen der modernen Pädagogik.
So erweist sich das Grundkonzept Lohelands als hochmodern und zukunftsfähig.
Die materiellen Ressourcen der Loheland-Stiftung unterstützen dieses besondere Profil:
Etwa 10 ha bebaute Fläche mit über 40 Gebäuden einschließlich Werkstätten, weitere 45 ha Gelände mit forst- und landwirtschaftlichen Flächen sowie eine entsprechende sachgemäße Ausstattung schaffen die Voraussetzungen für das breite Bildungsangebot.

