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Wir sind endlich offiziell UNESCO-Projekt-Schule!



Seit 27.04.2006 arbeiten wir  in dem  weltweiten Schulnetzwerk der UNESCO mit .
Unser nächstes Ziel ist die Anerkennung als internationale UNESCO-Projekt-Schule 2010.

 





UNESCO = United Nations Educational, Scientific and Cultural Organisation

 

»Ziel der UNESCO ist es,

 

durch Förderung der Zusammenarbeit zwischen den Völkern in

Bildung,

Wissenschaft und

Kultur

 

zur Wahrung des Friedens und der Sicherheit beizutragen, um in der ganzen Welt die Achtung

vor Recht und Gerechtigkeit,

vor den Menschenrechten und Grundfreiheiten


zu stärken
, die den Völkern der Welt ohne Unterschied

der Rasse,

des Geschlechts,

der Sprache oder Religion

 

durch die Charta der Vereinten Nationen bestätigt worden sind.«

(Artikel I.1 der UNESCO-Verfassung).




Rudolf-Steiner-Schule Loheland, UNESCO-Projekt-Schule



Die UNESCO-Projekt-Schulen


In mehr als 100 Städten verteilt über die gesamte Bundesrepublik findet man sie: die etwa 160 UNESCO-Projektschulen zwischen Flensburg und Überlingen am Bodensee, zwischen Heinsberg und Frankfurt an der Oder.

Weltweit sind es etwa 7500 in fast allen 190 Mitgliedstaaten der UNESCO.
Sie sind ganz »normale« Schulen mit einem kleinen, aber feinen Unterschied:

Auf dem Stundenplan stehen:

  • die Einhaltung der Menschenrechte
  • kulturelle und Umweltbildung
  • und der gerechte Ausgleich zwischen Arm und Reich


Ob Grund- oder berufsbildende Schule, Gymnasium oder progressiver Schulversuch, staatliche Regelschule oder Privatschule -

jeder Schultyp des deutschen Bildungssystems ist als UNESCO-Projektschule vertreten.
Die Aktionen, Projekte und Ideen sind bunt und vielfältig.

 

Nicht jede Schule erhält die Bezeichnung »UNESCO-Projektschule«. Die Voraussetzung hierfür ist die Verpflichtung zur kontinuierlichen Mitarbeit im UNESCO-Schulnetz. Die Schule muss glaubhaft machen, dass sie das Ziel der UNESCO - die Erziehung zu internationaler Verständigung und Zusammenarbeit - in all ihren schulischen und außerschulischen Bereichen aktiv unterstützt.

Die UNESCO-Projektschulen orientieren sich an folgenden Grundsätzen:

  • Sie schaffen ein grenzüberwindendes Netzwerk von Schulen aller Schulstufen, -arten und -formen in Zusammenarbeit mit den jeweiligen Schul- und Kultusbehörden.
  • Das Schulleben gestalten sie im Sinne der internationalen Verständigung und des interkulturellen Lernens.
  • Sie sind offen für neue Ideen und vernachlässigte Themen und nehmen innovative Impulse von Schülern, Lehrern und Eltern auf.
  • Sie kooperieren mit anderen Schulen, Bildungseinrichtungen, Kommunen und interessierten Personen oder Organisationen in der Region.
  • Sie versuchen die Ziele der UNESCO mit ihren Mitteln zu verwirklichen. Im Bewusstsein der Einen Welt setzen sie sich für eine Kultur des Friedens ein: Umsetzung der Menschenrechte, Bekämpfung der Armut und des Elends, Schutz der Umwelt und Toleranz gegenüber Anderen.
  • Sie beteiligen sich am internationalen Netzwerk, indem sie Verbindungen herstellen und Begegnungen ermöglichen - zum Beispiel durch Schulpartnerschaften und fächerübergreifenden Unterricht oder durch internationale Seminare, Camps und Austauschprogramme.

 

Quelle:                                                                     unesco.de                      
Homepage der UNESCO-Projektschulen:      ups-schulen.de