der 8. und der 12. Klassen erlauben allen unseren Schülerinnen und Schüler eindrückliche Erlebnisse: - Die eigenen Grenzen ausloten und überwinden,
- sich neu erleben,
- Rollen wechseln,
- sich dabei gegenseitig unterstützen,
- Kritik üben und aushalten...
Theaterspielen hat in der Waldorfpädagogik eine lange Tradition. Es bringt als besondere Komponente des Unterrichtes das Zusammenwirken, die Integration der verschiedenen Fähigkeiten und Begabungen der Schülerinnen und Schüler einer Klasse mit sich: - Jeder Schüler verbindet seine Bewegung, seine Sprache, sein Empfinden mit der Darstellung einer Rolle und "erfindet" sich somit neu. Jede Schülerin und jeder Schüler "spielt" mit ganzer Persönlichkeit.
- Wesentlich ist aber genauso, dass im Theaterspiel die Klasse als Ganzes beteiligt ist. Alle wirken mit, jeder bringt sich ein, um gemeinsam ein Ziel zu erreichen und um vor dem Publikum zu bestehen.
So ist das Theaterspiel eine Übung und Prüfung zugleich und erweitert die soziale Kompetenz. Fähigkeiten wie Selbstvertrauen, Teamfähigkeit und flexible Zielorientierung werden so nachhaltig angelegt. Sie werden unsere Schüler und Schülerinnen durch ihr zukünftiges Leben begleiten.
Seit einigen Jahren ist für die Oberstufe die Möglichkeit gegeben, innerhalb des Theaterprojektes der Klasse 12 einen gymnasialen Kurs " Darstellendes Spiel " zu absolvieren. Durch ein weiteres Projekt in der Klasse 13 läßt sich so Theaterspiel bis in die Abiturbenotungen und Abschlüsse einbringen.
Auch in Verknüpfung mit den Abschlussarbeiten der Klasse 12 wurden Theaterthemen gewählt, auf eigenständige Weise erarbeitet und präsentiert. | |