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Eckhardt Köhn, Elisabeth Mollenhauer-Klüber (2006)

Zur Ausstellung des Vonderau Museums Fulda im September - Oktober 2004

Lichtbildwerkstatt Loheland

Fotografien 1919 - 1939

„Loheland ist ein kleiner Kontinent in der Fotogeschichte des 20. Jahrhunderts, aber er war untergegangen in den Sturmfluten der Zeitgeschichte.“, so formuliert Eckhardt Köhn 2004 und fährt fort: „Ich möchte Ihnen die spannende Geschichte der Suche nach diesem Ort der Fotografie nicht vorenthalten,…“

Der vollständige Text des Vortrags des Kulturwissenschaftlers Eckhardt Köhn zur Eröffnung der Ausstellung zur Lichtbildwerkstatt Loheland vermittelt einen lebendigen Blick auf das aus kulturhistorischer Sicht „exemplarische Frauenprojekt der Moderne in der Provinz“. Er wurde im Rahmen einer kleinen Dokumentation zur Ausstellung publiziert.

Elisabeth Heil: "Louise Langgaard - Loheland: Leben ist Bewegung". Vortrag zur Ausstellungseröffnung.

Seit dem Herbst 1912 arbeiteten Hedwig von Rohden und Louise Langgaard, die beiden Gründerinnen der späteren Frauensiedlung Loheland, an ihrem Bildungskonzept für Erwachsene. Louise Langgaard hatte sich zuvor als Zeichenlehrerin und freischaffende Künstlerin ausgebildet. Ihre bildnerischen Arbeiten wurden anlässlich der 100jährigen Entwicklung der Schulungsmethodik der „Lehrweise von Rohden-Langgaard“ im Jahr 2013 in der Ausstellung „Louise Langgaard-Loheland: Leben ist Bewegung“ in der Kunststation Kleinsassen, Rhön, präsentiert.

Den Vortrag, den die Kuratorin der Ausstellung, die Kunsthistorikerin Dr. Elisabeth Heil, zur Eröffnung am 23. September 2012 hielt, können Sie mit freundlicher Genehmigung der Autorin und der Kunststation Kleinsassen hier downloaden  (PDF | 80 KB). Der Begleitkatalog zur Ausstellung ist im Lädchen in Loheland (info(at)oheladen.de) zu erwerben. Einige der Presseartikel zur Ausstellung finden Sie unter Surftipps.

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Die Kulturstiftung Bernburg veranstaltete im April 2014 einen Vortragsabend zur Bernburger Loheland-Gymnastin Magdalena Commichau-Trenkel und zu ihrem Gymnastikhaus im Bernburger Lohelandgarten. Das Wirken Magdalene Trenkels sollte ins öffentliche Bewusstsein rücken, damit Haus und Garten im Zentrum der Stadt Bernburg auch in Zukunft erhalten werden könnten. Das Grundstück war als weitere innerstädtische Parkfläche ins Gespräch gekommen (vgl. Beiträge im Blog "Bernburger Freiheit").

Dazu wurden vor zahlreich erschienenem Publikum nach der Einleitung von Olaf Böhlk, Kulturstiftung Bernburg e.V., zwei Vorträge gehalten: Der eine beschäftigte sich mit Trenkels Gymnastikhaus im Kontext zeitgenössischer Fragestellungen und stellte Lohelands Geschichte aus der Perspektive der Berufsbiografie Trenkels 1914-1935 dar. Der andere nahm detailreich Trenkels Weimarer Jahre in den Fokus und wurde von Ute Ackermann, Klassik Stiftung Weimar, gehalten.

Trenkels Biografie war bis vor kurzem nur rudimentär bekannt. Dank der Unterstützung durch ihren Berliner Nachlassverwalter konnte das mit der Loheland-Geschichte verwobene Wirken Trenkels in der Zusammenarbeit zwischen dem Verein Bernburger Kulturstiftung, der Klassik Stiftung Weimar und der Loheland-Stiftung dargestellt werden.

Einen der beiden Vorträge dieses Abends können Sie nun hier nachlesen: Magdalene Commichau-Trenkel und die Loheländerinnen, Loheland, Weimar und Bernburg (klicken Sie auf das Bild ...).

Inzwischen hat das zuständige Landesamt für Denkmalpflege dem Trenkelschen Gymnastikhaus in Bernburg, Sachsen-Anhalt, den Status des Denkmals zugesprochen (Stand: August 2014). Damit wurde ein erster wichtiger Schritt vollzogen, um den Weiterbestand zu ermöglichen.